Vielwock Tür & Torsysteme

Industrietore für Hallen, Logistik und Produktion

Ein Industrietor muss zwei Dinge gleichzeitig leisten: den Betriebsablauf beschleunigen und dabei dauerhaft sicher bleiben. Wir planen, liefern und montieren Industrie-Sektionaltore, Rolltore und Schnelllauftore für Hallen, Logistik und Produktion — abgestimmt auf Torgröße, Taktzahl und die bauliche Situation vor Ort. Wartung und die vorgeschriebene wiederkehrende Prüfung übernehmen wir anschließend aus einer Hand.

  • Torauswahl nach realer Taktzahl: Sektionaltor für Standardbetrieb, Schnelllauftor für hohe Zyklen
  • Verglaste Sektionen bringen Tageslicht in die Halle und verringern den Kunstlichtbedarf
  • Sicherheitstechnik nach DIN EN 12453: Kraftbegrenzung, Schließkantensicherung, Lichtschranken
  • Anfahrschutz, Schlupftür und Notentriegelung senken Ausfallzeiten im Alltag spürbar
  • Übergabe mit Einweisung, Leistungserklärung und angelegtem Prüfbuch
  • Wartungsvertrag und wiederkehrende Prüfung direkt im Anschluss an die Montage
PrinzipzeichnungIndustrietore
Industrie-Doppelflügeltür in einer Hallenwand

Technische Eckdaten

  • Produktnorm für Tore: DIN EN 13241, Nutzungssicherheit nach DIN EN 12453
  • Mechanische Anforderungen und Prüfverfahren nach DIN EN 12604
  • Windwiderstand klassifiziert nach DIN EN 12424
  • Kraftbetätigte Tore: Prüfung vor Inbetriebnahme und danach mindestens jährlich (ASR A1.7)
  • Steuerungsarten: Impuls-, Totmann- und Automatikbetrieb je nach Einsatzfall

Verbindliche Werte je nach Serie und Größe — Datenblätter und Leistungserklärungen (DoP) stellen wir mit dem Angebot bereit.

Welcher Tortyp passt zu Ihrer Halle?

Die Entscheidung fällt in der Praxis fast immer über drei Größen: die verfügbare Sturz- und Seitenraumhöhe, die Zahl der täglichen Öffnungszyklen und die Frage, ob das Tor eine thermische Trennung leisten muss. Industrie-Sektionaltore laufen unter die Decke und geben die gesamte Durchfahrt frei, brauchen aber Platz im Hallendach. Rolltore und Rollgitter wickeln sich auf eine Welle über der Öffnung und sind die Lösung, wenn der Deckenraum belegt ist.

Bei sehr hoher Frequenz ist ein klassisches Sektionaltor die falsche Wahl — nicht weil es nicht funktioniert, sondern weil Öffnungs- und Schließzeit den Takt bremsen und der Verschleiß steigt. Dann kombinieren viele Betriebe außen ein gedämmtes Sektionaltor mit einem innen liegenden Schnelllauftor. Das Sektionaltor sichert und dämmt über Nacht, das Schnelllauftor übernimmt den Tagesverkehr.

  • Industrie-Sektionaltor: gute Dämmung, volle Durchfahrtsbreite, Deckenlaufwerk erforderlich
  • Industrierolltor: minimaler Platzbedarf oberhalb der Öffnung, robuste Bauweise
  • Schnelllauftor: kurze Öffnungszeiten, hohe Zyklenzahl, meist als Innentor eingesetzt
  • Rollgitter: Sichtverbindung und Belüftung bei gesichertem Verschluss

Dämmung, Windlast und bauliche Randbedingungen

Bei beheizten Hallen entscheidet die Paneelstärke über den Wärmedurchgang des Torblatts — genauso wichtig sind aber umlaufende Dichtungen und ein sauberer Bodenanschluss. Ein gut gedämmtes Paneel nützt wenig, wenn das Tor an der Bodenschiene zieht. Wir prüfen deshalb bei jedem Aufmaß auch die Ebenheit des Bodens und den Zustand des Anschlags.

Freistehende oder exponierte Tore brauchen eine ausreichende Windwiderstandsklasse. Die Klassifizierung erfolgt nach DIN EN 12424; welche Klasse erforderlich ist, hängt von Gebäudehöhe, Lage und Toröffnung ab. Zu große Tore mit zu geringer Windlastklasse verformen sich, laufen schwer und verschleißen vorzeitig. Wir stimmen die Serie deshalb auf die tatsächliche Einbausituation ab, statt nur nach Maß zu bestellen.

Sicherheitstechnik und was der Betreiber davon wissen muss

Kraftbetätigte Tore sind Maschinen im arbeitsschutzrechtlichen Sinn. Die Anforderungen an die Nutzungssicherheit regelt DIN EN 12453, die mechanischen Aspekte DIN EN 12604, die Produkteigenschaften DIN EN 13241. Praktisch heißt das: Quetsch- und Scherstellen müssen gesichert sein, die Kräfte an der Schließkante dürfen definierte Grenzwerte nicht überschreiten, und die Schutzeinrichtungen müssen funktionieren, nicht nur vorhanden sein.

Für Sie als Betreiber ist vor allem relevant, dass diese Funktionen nachweislich geprüft werden. Nach ASR A1.7 sind kraftbetätigte Tore vor der ersten Inbetriebnahme und danach mindestens einmal jährlich zu prüfen; die Betriebssicherheitsverordnung verlangt zusätzlich eine Gefährdungsbeurteilung für das Arbeitsmittel. Wie die Pflichten im Einzelfall genau zugeschnitten sind, hängt von Nutzung, Standort und betrieblicher Organisation ab.

Von der Aufnahme vor Ort bis zur Inbetriebnahme

Wir beginnen mit einer Aufnahme vor Ort: Rohbaumaß, Sturz, Seitenräume, Anschlusssituation, vorhandene Elektrik und die Frage, wie das Tor im Alltag tatsächlich benutzt wird. Aus diesen Angaben entsteht ein Angebot mit konkreter Serie, Antriebs- und Steuerungsvariante sowie der erforderlichen Sicherheitstechnik. Erst danach wird bestellt — Rückfragen zu Maßen und Varianten klären wir vorher, nicht auf der Baustelle.

Bei der Montage koordinieren wir uns mit Ihrem Betriebsablauf, damit Durchfahrten nur so lange gesperrt sind wie nötig. Zur Inbetriebnahme gehören die Einstellung der Kraftbegrenzung, die Funktionsprüfung aller Schutzeinrichtungen, die Einweisung der Bediener und die Übergabe der Unterlagen. Das Prüfbuch legen wir dabei gleich an, damit die spätere Dokumentation lückenlos ist.

Bestandstore modernisieren statt komplett ersetzen

Nicht jedes ältere Tor muss raus. Wenn Zarge, Torblatt und Laufwerk in ordentlichem Zustand sind, lässt sich häufig gezielt nachrüsten: neue Steuerung, zeitgemäße Schließkantensicherung, zusätzliche Lichtschranke, Austausch von Federpaket und Laufrollen. Das ist meist deutlich weniger aufwendig als ein Komplettaustausch und bringt die Anlage wieder auf einen prüffähigen Stand.

Sinnvoll ist eine Modernisierung besonders dann, wenn ein Tor die Prüfung nur noch mit Mängeln besteht, Ersatzteile aber noch verfügbar sind. Wir bewerten das im Rahmen der Prüfung oder Wartung und sagen offen, ab wann sich eine Instandsetzung wirtschaftlich nicht mehr lohnt.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Lieferung und Montage eines Industrietors?
Die Lieferzeit hängt stark von Serie, Sondermaßen und Ausstattung ab und wird im Angebot konkret benannt. Die eigentliche Montage einer Standardanlage ist in der Regel deutlich kürzer als die Lieferzeit. Wenn eine Durchfahrt betrieblich kritisch ist, planen wir den Termin entsprechend ein.
Kann ein Industrietor mit Schlupftür ausgestattet werden?
Ja, eine integrierte Schlupftür ist bei Sektionaltoren üblich und spart den separaten Personendurchgang. Zu beachten ist die Schwelle im Türbereich und die Überwachung der Schlupftür durch einen Kontakt, damit das Tor bei geöffneter Tür nicht anlaufen kann. Bei stark frequentierten Wegen ist eine eigene Nebentür oft die bessere Lösung.
Brauche ich für ein neues Industrietor eine Prüfung?
Kraftbetätigte Tore sind nach ASR A1.7 vor der ersten Inbetriebnahme zu prüfen, danach mindestens einmal jährlich. Die Erstprüfung führen wir im Rahmen der Inbetriebnahme durch und dokumentieren sie im Prüfbuch. Die konkrete Pflichtenlage kann je nach Nutzung und Gefährdungsbeurteilung abweichen.
Lässt sich ein vorhandenes Tor nachträglich dämmen?
Nachträgliche Dämmmaßnahmen an einem ungedämmten Torblatt sind technisch heikel, weil sich Gewicht und Federauslegung verändern. Wirtschaftlicher ist meist der Austausch des Torblatts gegen gedämmte Sektionen oder die Ergänzung um ein zusätzliches Innentor. Wir schauen uns die Anlage an und bewerten beide Wege.
Sind Sie an einen bestimmten Hersteller gebunden?
Nein. Wir arbeiten herstellerunabhängig mit mehreren namhaften europäischen Herstellern zusammen. Welches Fabrikat im konkreten Fall passt, entscheidet sich über Maßbereich, Ausstattung, Lieferzeit und Ersatzteilversorgung. Im Angebot benennen wir Hersteller und Serie verbindlich.

Industrietore in Warendorf, Münster und ganz NRW

Unser Betrieb sitzt in 48336 Sassenberg. Aufmaß, Montage und Service übernehmen wir in allen 13 Städten und Gemeinden des Kreises Warendorf: Warendorf, Sassenberg, Telgte, Everswinkel, Ostbevern, Beelen, Ennigerloh, Oelde, Beckum, Ahlen, Sendenhorst, Drensteinfurt, Wadersloh. Außerdem sind wir in Münster, Hamm und den Kreisen Steinfurt, Coesfeld, Gütersloh und Soest für Sie da. Gewerbe- und Behördenaufträge führen wir in ganz Nordrhein-Westfalen aus.

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